UBI Holding Graz ist mit einem verdienten 75:60-Heimsieg erfolgreich in die Best-of-3-Semifinalserie gegen die Basket Flames gestartet und führt damit 1:0.
Im Raiffeisen Sportpark Graz sorgte eine großartige Kulisse von Beginn an für echte Playoff-Atmosphäre. Den Auftakt machte Moni Schwarzinger mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf, der das Publikum sofort mitriss. Wie erwartet präsentierten sich die Gäste aus Wien kämpferisch und ließen UBI nicht davonziehen. Besonders unter dem Korb war Pia Jurhar kaum zu stoppen und hielt ihr Team im Spiel. Nach dem ersten Viertel führte UBI knapp mit 26:23.
Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild: Offensiv überzeugte UBI mit einer starken Teamleistung – neben Schwarzinger punkteten unter anderem Kiki Kulesha, Jade Hill und Simone Sill zuverlässig. Defensiv bereitete jedoch weiterhin Jurhar Probleme, die zur Halbzeit bereits 22 Punkte erzielt hatte. Mit einer knappen 46:42-Führung ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit gelang es UBI schließlich, die entscheidenden Anpassungen vorzunehmen. Mit deutlich mehr Energie in der Verteidigung und verbesserter Reboundarbeit kontrollierten die Grazerinnen das Spiel zunehmend. Die Flames wurden im dritten Viertel bei nur 6 Punkten gehalten, während sich UBI einen komfortablen Vorsprung auf 62:48 erarbeitete.
Im Schlussviertel knüpfte das Team nahtlos an diese Leistung an und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 20 Punkte aus. Dies ermöglichte es Head Coach Resa Petricevic, auch jungen Spielerinnen wertvolle Einsatzzeit zu geben: Joan Oriakhi und Grace Dente sammelten wichtige Erfahrungen in einem bedeutenden Playoff-Spiel.
Besonders bemerkenswert: Nach der Pause gelang es UBI, Pia Jurhar komplett aus dem Spiel zu nehmen – sie blieb in der zweiten Halbzeit ohne Punkt. Gemeinsam mit der klar gewonnenen Reboundstatistik waren dies die Schlüssel zum Sieg.
Nach dem Spiel feierten Fans und Team gemeinsam diesen wichtigen Auftakterfolg in der Semifinalserie.
Statement zum Spiel:
Resa Petricevic, Headcoach: „Auch wenn wir offensiv heute mit viel Selbstvertrauen agiert haben, hatten wir in der ersten Halbzeit Probleme deren Topscorerin in den Griff zu bekommen. Mit kleinen Anpassungen in der Halbzeitpause konnten wir sie deutlich besser halten und den Rebound kontrollieren, was mit Sicherheit der Schlüssel zum Sieg heute war. Dazu war die Scoringlast auf mehreren Schultern aufgeteilt, was es schwer machte uns als Team zu verteidigen. Wir können uns jedoch auf diesem Sieg auf keinen Fall ausruhen, die Flames werden sich neu auf uns einstellen und wir müssen die passende Antwort parat haben.“
UBI Holding Graz hat nun einige Tage Zeit zur Regeneration, bevor es am Samstag, den 11. April um 16:15 Uhr in der Mollardgasse in Wien zum zweiten Spiel kommt. Mit einem weiteren Sieg könnte sich das Team bereits vorzeitig den Einzug ins Finale sichern.