Unser UBI 2 Team zeigte viel Einsatz gegen die starken Wienerinnen, wurden jedoch nicht mit Punkten belohnt.

Im Heimspiel gegen Vienna87 musste unser Team eine 53:65-Niederlage hinnehmen. Trotz des Ergebnisses war es ein Spiel, auf das man in vielerlei Hinsicht stolz sein kann. Zunächst einmal: Gratulation an BC Vienna, die über weite Strecken sehr abgeklärt spielten und sich den Sieg redlich verdient haben.

Unser Team startete hochkonzentriert in die Partie. In den ersten Minuten fanden wir gute Abschlüsse, nutzten unsere Vorteile im Eins-gegen-Eins und spielten im Angriff mit viel Ruhe und Übersicht. So konnten wir uns im ersten Viertel kleine Vorteile erspielen und lagen phasenweise in Front.

Dann zogen die Wienerinnen die Intensität spürbar an. Mit erhöhtem Druck auf den ballführenden Spieler und einer aggressiven Zonenpresse brachten sie unseren Aufbau vermehrt ins Wanken. Einige Ballverluste wurden sofort bestraft: einfache Fastbreak-Punkte im Eins-gegen-Null oder Zwei-gegen-Eins drehten das Momentum.

Nach einer Auszeit fand unser Team zunächst bessere Antworten auf die Pressverteidigung, spielte sich mit klareren Pässen aus der Zone heraus und traf wieder ein paar schön herausgespielte Würfe. Dennoch blieb die Zonenpresse von Vienna ein ständiger Störfaktor, der immer wieder zu leichten Punkten für die Gäste führte. Zur Halbzeit war der Rückstand bereits auf 15 Punkte angewachsen.

Im dritten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams tauschten Körbe, ohne dass sich am Abstand auf der Anzeigetafel viel änderte. Unser Team zeigte dabei Charakter, ließ sich nicht hängen und verteidigte weiterhin mit großem Einsatz.

Im Schlussabschnitt wurde dann noch einmal alles in die Waagschale geworfen. Die Defensive wurde angepasst, die Rotationen saßen besser, und wir konnten die Donaustädterinnen mehrfach zu schwierigen Würfen zwingen. Was jedoch fehlte, war die Belohnung auf der anderen Seite: Aus der guten Defense resultierten zu selten erfolgreiche Abschlüsse. Erst gegen Ende fanden wir einige freie Würfe, die wir treffen konnten und damit den Rückstand noch auf zwölf Punkte verkürzten – zum Endstand von 53:65.

Trotz der Niederlage überwiegt der Stolz über den Einsatz der Mannschaft. Die Spielerinnen kämpften über 40 Minuten unermüdlich, gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf und zeigten, dass sie auch gegen ein starkes Team wie Vienna87 mithalten können. Jetzt gilt es, aus den Erfahrungen mit der Zonenpresse und dem Ballvortrag zu lernen – damit die nächste enge Partie vielleicht auf unsere Seite kippt.