3 BD2L Spielerinnen verstärkt mit 5 aus der U19 mussten sich nach schwacher ersten Halbzeit geschlagen geben.
Bei ihrem Auswärtsspiel in Salzburg musste unsere Mannschaft eine bittere Niederlage hinnehmen. Die Feiertage und mehrere Ausfälle aus verschiedensten Gründen machten sich deutlich bemerkbar – vor allem im Rhythmus und in der Konzentration.
Von Beginn an tat sich das Team offensiv enorm schwer. Einfachste Punkte wollten nicht fallen: verlegte Layups, vergebene Nahdistanzwürfe und ungenutzte Vorteile am Korb prägten die Anfangsphase. Salzburg hingegen fand sofort ins Spiel und traf hochprozentig. So starteten die Gastgeberinnen mit einem 10:1-Lauf in den ersten drei Minuten und zwangen unser Team früh zur Auszeit.
Nach dieser Auszeit erhöhte unsere Mannschaft den Druck in der Defense spürbar. Aggressiveres Pressing und einige Steals ermöglichten endlich einfache Punkte im Fastbreak, und der Rückstand konnte phasenweise verkürzt werden. Trotzdem ging es mit einem mageren 29:12 aus unserer Sicht in die Halbzeitpause – ein Zwischenstand, der die offensive Durststrecke klar widerspiegelte.
Die Pause tat gut: Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team eine deutlich verbesserte Defensivleistung. Mit erhöhter Intensität, besserem Stellungsspiel und wacherem Zugriff auf lose Bälle gelang es, Salzburg vermehrt unter Druck zu setzen. Immer wieder konnten verlorene Bälle erkämpft und in schnelle Abschlüsse umgemünzt werden.
Dennoch blieb ein entscheidender Faktor das große Problem des Tages: das Rebounding. Salzburg war unseren Spielerinnen unter dem Korb klar überlegen.
Die Gastgeberinnen kontrollierten beide Bretter – am defensiven Brett ließen sie kaum zweite Chancen zu und konnten selbst immer wieder Schnellangriffe laufen, während sie am offensiven Brett zu oft zweite und dritte Wurfgelegenheiten bekamen. Diese Rebound-Überlegenheit machte es nahezu unmöglich, das Spiel noch einmal vollständig zu drehen.
Am Ende steht eine deutliche Niederlage, aber auch klare Erkenntnisse: Einsatz und Defensivdruck nach der Pause stimmten, doch ohne Konsequenz beim Rebound und ohne bessere Ausbeute aus guten Wurfchancen wird es auf diesem Niveau schwer. Jetzt heißt es, das Spiel aufarbeiten, an den Details arbeiten und als Team gestärkt aus dieser Partie hervorgehen.